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Bei der Jobsuche als Lkw-Fahrer sollte man sich in jedem Fall erst einmal über das Unternehmen, bei dem man die Arbeit
aufnehmen möchte, informieren. Ein passendes Stellenangebot für die Arbeit als
Lkw-Fahrer zu finden, gestaltet sich oft sehr schwierig. Über einige Dinge
sollte man informiert sein, bevor eine Bewerbung erfolgt oder ein
Bewerbungsschreiben als Lkw-Fahrer verfasst wird. Leider hören wir zur Zeit immer öfter
von Firmen, bei denen Lenkzeiten und Ruhezeiten sowie Schichtzeiten und/oder
Sozialvorschriften für Lkw-Fahrer nicht eingehalten werden. Auch gibt es
längst nicht für jede Spedition und jedes Fuhrunternehmen einen
Tarifvertrag. Bei vielen Unternehmen, vor allen in Ostdeutschland, wird für
Lkw-Fahrer kein Tariflohn
gezahlt. Der Lohn für die erbrachten Leistungen eines Lkw-Fahrers ist meist eher spärlich.
Einzig durch das Zahlen von Spesen bzw. Reisekostenerstattung wird dieser
geringe Verdienst für den
Lkw-Fahrer oft augenscheinlich aufgewertet. Wer bei der Jobsuche eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz als
Lkw-Fahrer findet, der sollte sich im Klaren darüber sein, dass man bei diesem Beruf
oft wochenlang nicht nach Hause kommt. An Wochenenden kann es sein, dass man
sich als Fahrer eines Lkws die Zeit fernab der Heimat totschlagen muss. Nicht
für jeden ist das Einsiedlerleben als Lkw-Fahrer das Non-plus- Ultra. Die
meisten Menschen verbringen ihre Freizeit lieber zu Hause, wo sie sinnvollen
Tätigkeiten nachgehen können.
Nicht jeder ist als Berufskraftfahrer geeignet
Nicht jeder, der einen Führerschein für
Fahrzeuge über 3,5 t bzw. über 7,5 t besitzt, ist als Lkw-Fahrer geeignet.
Eine gewisse Erfahrung ist bei den meisten Speditionen Grundbedingung und
Voraussetzung für die Aufnahme einer Arbeit als Lkw-Fahrer. Bevor Sie einen
Arbeitsvertrag unterschreiben, sollten Sie nach der innerbetrieblichen
Vorgehensweise zum Einhalten der gesetzlich vorgeschriebenen Pausen,
Arbeitszeiten und Lenkzeiten für Lkw-Fahrer fragen. Denken Sie immer daran,
der Führerschein mit dem Sie als Fahrer den Lkw steuern, ist Ihr eigener.
Bei Verlust bzw. Einzug desselben wird Ihnen keine Firma diesen
Lkw-Führerschein ersetzen. Ebenso sind auch allein Sie als Fahrer des Lkw
dazu verpflichtet, bei
Verkehrsverstössen das Bußgeld zu bezahlen.
Selbstständig als Lkw-Fahrer ?
In letzter Zeit hört man immer wieder von Lkw-Fahrern, die sich selbständig machen. Ein solcher Schritt
in die Selbständigkeit als Lkw-Fahrer sollte gut überlegt sein.
Sicher verdient man als selbständiger Lkw-Fahrer mehr als im normalen
Angestelltenverhältnis. Bei der Selbstständigkeit als Lkw-Fahrer müssen aber
auch Risiken wie Ausfall und Standzeiten abgedeckt werden.
Hinweis:
Weitere Seiten befinden sich in redaktioneller Bearbeitung. Das Thema "
Fahrer im Ausland in England, Australien, USA & Kanada " geht demnächst
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